Kurzer Rückblick Dießen

Ich hatte, was das Wetter angeht, an den Markt in Dießen keine all zu großen Erwartungen. Vor zwei Jahren hat es vier Tage am Stück geregnet und dass ist zum Herrentag dort eher die Regel als die Ausnahme.

Aber ganz offensichtlich hatten genügend Keramiker für gutes Wetterkarma gearbeitet und so konnten alle wunderbar sonnige, warme und entspannte Tage genießen.

Wobei die Keramiker durchaus sehr gut zu tun hatten, denn ungemein viele Gäste waren am Ammersee und haben nicht nur geschaut, sondern auch viel mit nach Hause genommen.

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Frühjahresplanung

Auch wenn das Wetter es momentan schwer macht zu glauben, dass der Sommer schon recht nah ist und damit auch die Freiluftsaison langsam eingeläutet wird, so ist doch das Jahr schon fortgeschritten.
Die Galerien sind fürs erste eingedeckt und somit habe ich jetzt ein wenig Zeit, um mal wieder ein wenig freier zu arbeiten und so nicht nur für anstehende Wettbewerbe „Material“ zu haben, sondern auch für ausgewählte Kunstmärkte gerüstet zu sein.

Der nächste Termin ist der Hellerauer Kunsthandwerkermarkt.
Zum 2. Mal wurden von einem Fachgremium kleine Manufakturen und Künstler ausgewählt, um in Dresden, in der frisch sanierten Waldschänke, auzustellen.

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Und ebenfalls im Mai steht dann noch der traditionsreiche Diessener Keramikmarkt auf dem Programm..der auf jeden Fall eine weite Anreise lohnt.

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Inhorgenta 2017 die Zweite

Für alle, die sich schon mal auf den Messebesuch einstimmen wollen, oder aber vom 18.-21.2. nicht in München sein können, habe ich vorab einige Fotos neuer Stücke.

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Weitere Informationen zur Inhorgenta gibt es auf der Homepage.

Ich freue mich auf interessierte Kunden, nette Gespräche und ein Wiedersehen mit inspirierenden Kollegen.

Das wunderbare Beitragsbild ist bei einem Fotoshooting im Herbst entstanden.
Fotograf: David Pinzer
Model: Namo (N.Mothes)
MUA: Manuela Watschkow (dipl. Maskenbildnerin)
Schmuck:Elementaris by Beate Pfefferkorn

 

Inhorgenta 2017

Kaum ist die Weihnachtszeit vorbei und das Neue Jahr schon am Laufen, beginnt die Vorbereitung zur Inhorgenta, der führenden Schmuckmesse in Deutschland.

Seit 2011 bin ich regelmäßig mit dabei und präsentiere zeitgenössischen Porzellanschmuck. Zuerst in den Sonderarealen Brand New und Forum Innovation.
Dieses Jahr geht es noch einen Schritt weiter, zum Forum Konzepte, dem Areal für besondere Stücke, für Designer mit Leidenschaften in ungewöhnlichen Schmucksphären und individuelle Kleinode.

Derzeit wird in meiner Werkstatt fleißig an Neuem getüftelt, Einiges probiert, nochmehr wieder verworfen und im Februar werde ich die neuen und natürlich auch alt bewährte Stücke dabeihaben und

zusammen mit Anke Hennig
in Halle C2, Gang B, Stand 226  zeigen

und freue mich auf regen Zuspruch.

 

2.Advent

Und wer Porzellankunst in Schmuckform (aus Sachsen) am anderen Ende des Landes sehen möchte, ich herzlich zu:

Kunst Handwerk Design
Angewandte Kunst in Schwäbisch Hall
Verkaufsausstellung im HFM

2.-4. Dezember 2016
Öffnungszeiten: 10-18 Uhr

Die Stadt Schwäbisch Hall entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für aktuelles, hochwertiges Kunsthandwerk. Bereits zum 6. Mal findet diese Verkaufsausstellung in der Adventszeit statt. 21 Künsterlinnen und Künstler aus Deutschland und Tschechien präsentieren ihre Arbeiten – Unikate von besonderer Gestaltung und Qualität.
Während der Ausstellung geben Gestalterinnen und Gestalter Einblick in ihre Arbeit und zeigen in Vorführungen und Workshops, wie ein Objekt entsteht.

Die Verkaufsausstellung wird am Donnerstag, 1. Dezember, 18 Uhr eröffnet.
Nach der Begrüßung durch Bettina Wilhelm, Erste Bürgermeisterin der Stadt Schwäbisch Hall und Dr. Armin Panter, Leiter des HFM, spricht Detlef Schmelz, BdK Regionalgruppe Hohenlohe, mit Ausstellerinnen und Ausstellern.

eingeladen.

 

1.Advent

Für alle, die noch nicht in Weihnachtsstimmung sind und dies gern ändern möchten, empfehle ich die Proschwitzer Weihnacht.
In wunderschöner Atmosphäre wird die Adventszeit zelebriert und ist somit ein guter Start in die Vorweihnachtssaison.

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Unser romantischer Weihnachtsmarkt öffnet wieder am ersten Adventswochenende.

Erleben Sie Kunsthandwerk, endecken Sie ausgefallene Geschenkideen und genießen Sie kulinarische Köstlichkeiten und unsere Proschwitzer Weine, Sekte und Destillate.

Ort: Schloss Proschwitz und Schlosspark
Do./Fr.: 12:00 bis 20:00 Uhr
Sa.: 10:00 bis 20:00 Uhr
So.: 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 5,00 EUR pro PersonKinder bis 14 Jahre frei

ICMEA 2016

Eine Anzeige in der „Neuen Keramik“ hat mich dazu verleitet, mich bei einem Wettbewerb für Nachwuchskünstler in China zu bewerben.

Für gewöhnlich bekomme ich bei solchen Bewerbungen eine Absage, womit ich mir die Frage einer Reise dann im Allgemeinen nicht stellen muss.

Diesmal sah das anders aus und nach großer Freude und einigen Vorbereitungen habe ich Ende Oktober die Reise ins Fuping Pottery Art Village zum ICMEA-Symposium angetreten.

Dieses Keramikzentrum will einen globalen Überblick über das Keramikgeschehen geben, wozu sie regelmäßig Wettbewerbe und Artist in Residence Plätze ausschreiben. Die ausgewählten bzw. ein Großteil der dort gefertigten Stücke verbleiben im Museum. Und das hat es schon in sich. Nicht ein Gebäude versammelt die Arbeiten, sondern für jede Region (wie Osteuropa, Amerika, Europa etc) gibt es eigene Häuser. Und immer noch werden weitere gebaut. Eine gigantische Sammlung gibt es dort und ich muss zugeben, dass ich nicht einmal ansatzweise geschafft habe, alles anzusehen.

Das ist schon sehr eindrucksvoll.

Aber das Keramikdorf will nicht nur zeigen, sondern auch vermitteln. So gab es einen riesigen Raum mit wahnsinnig vielen Töpferscheiben, und die waren nicht für die dort arbeitenden Künstler da (diese hatten einen separates Gebäude zum Schaffen), sondern für Schulklassen. Die Chinesen denken gerne bereits im Voraus etwas größer.

Für mehr als einen ersten Blick war der Anreisetag allerdings nicht geeignet, denn am Abend gab es noch ein großes Galadinner für die Gäste. Dort haben die eingeladenen Künstler an einem Tisch gesessen und sich kennengelernt: Valerie aus Belgien, C.A.T.  aus Amerika, Giovanni aus Italien Maria aus der Ukraine und einige Mehr. Sowieso waren die Essen sehr interessant, denn immer war es nicht nur schmackhaft, sondern auch äußerst multikulturell. Eine besondere Atmosphäre.

Zurück zum 1. Abend: an dem wurde neben dem Essen auch chinesische Kultur geboten; Schattenspiel und Musik, wobei diese für den westlichen Geschmack ziemlich gewöhnungsbedürftig war-sehr laut und wenig melodisch.

Am nächsten Morgen wurde die Veranstaltung festlich eröffnet, mit Trommelgruppe, Reden, einem Feuerwerk und den Verkündungen der Preise. Und erst hier habe ich verstanden, wie die Regelung ist. Der Janet Mansfield Award ging, das war zuvor bekannt (allerdings nicht mir) an Jack Doherty, dann gab es einen studentischen Wettbewerb (mit gigantischen Gewinnsummen) und dann wurde noch der Preis für internationale Nachwuchskünstler vergeben (ausgeschrieben, kuratiert und im Rahmen des Symposiums verliehen, von den Verlegern der Keramikzeitungen). Für diesen hatte ich mich beworben und habe tatsächlich auch den dritten Platz belegt!

Der Erste ging an Ana Marie für eine Klanginstallation und der Zweite an C.A.T. Für eine kleine Skulptur.

Im Anschluss ging es in die Ausstellungshalle, wo nicht nur die diesjährigen Arbeiten zu sehen gab, sondern auch die der vergangenen Jahre.

Die nächsten 24 Stunden waren gefüllt mit Vorträgen, Essen und Gesprächen. Eigentlich sah der Plan auch für den Nachmittag des zweiten Tages Reden vor, allerdings sind nicht alle Redner angereist, weshalb es eine kleine Planänderung gab. Kurzerhand haben wir, man konnte zwischen einem Museum und einem Stadtbummel in Xian entscheiden, uns im Bus zu den großen Ofen der Seladonregion befunden.

Zuerst haben wir ein Museum mit wundervollen Stücken der letzten 2300 Jahre angeschaut und dann eine kleine Fabrik. So sauber und ordentlich wie es dort war, kann es sich nur um eine kleine (Touristen)Manufaktur gehandelt haben, aber spannend war es dennoch und zumindest dort haben die Mitarbeiter wirklich gute Arbeitsbedingungen.

Danach ging es noch an eine dritte Stelle, ebenfalls für Seladonkeramik, dann zurück nach Fuping.

Der Ausflug am nächsten Tag zu den Terrakottakriegern startete früh, was auch gut war, denn wie sich zeigen sollte, ist es an der Attraktion erst am Nachmittag richtig voll geworden. Für chinesische Verhältnisse hatten wir in den drei Stunden vor Ort viel Platz zum sehen und staunen, denn das, was dort aus der Erde geholt wurde zu Recht Unesco- Weltkulturerbe. Die Dimensionen der Terrakottaarmee sprengt westliche Verhältnisse. Eine riesige Armee, mit Soldaten, Beamten und jeder Menge Pferde und alles sind Unikate. Das ist auf jeden Fall sehr beeindruckend.

Nach dem Besuch ging es weiter nach Xian, zur Eröffnung der Ausstellung von Jack Doherty und dem anschließendem Hot Pot Dinner. Die Ausstellung war wundervoll und der Mann zu Recht prämiert,

Damit war der erste Teil des Symposiums offiziell zu Ende, der Zweite ist in Peking geplant. Allerdings war ich bei diesem nicht anwesend, sondern bin, nach einem kurzen Aufenthalt in Xian wieder zurück geflogen.

Eine fantastische Reise!

 

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